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Sevilla in Andalusien

 


Die südspanische Stadt Sevilla in der Region Andalusien gehört zu einem der wichtigsten Tourismuszentren der Iberischen Halbinsel. Spätestens seit der Weltausstellung Expo 1992 in Sevilla bietet auch die Infrastruktur dieser Stadt hervorragende Möglichkeiten für Urlaube oder Städtekurztrips. Interessante Sehenswürdigkeiten findet man in Sevilla in großer Zahl.

 

 

Sevilla in Andalusien Spanien

 

 

Hervorzuheben sind vor allen Dingen die historischen Bauwerke der Stadt. Die Kathedrale Maria de la Sede gehört zu den größten und schönsten gotischen Kirchen überhaupt. Sie verfügt über fünf Kirchenschiffe, das Grabmal des Entdeckers Christoph Columbus sowie der sogenannten Giralda, dem Turm der Kirche. Er ist knapp einhundert Meter hoch, Wahrzeichen von Sevilla und über Rampen begehbar. Oben angekommen wird die Anstrengung mit einem herrlichen Ausblick über die Stadt belohnt.


Einst als Verteidigungsanlage erbaut, diente das maurische Fort Alcázar später als Palastanlage und beherbergt eine interessante Ausstellung maurischer Artefakte. Es liegt inmitten des Stadtzentrums und besteht aus zahlreichen Gebäudeteilen und Innenhöfen. Unübersehbar prägt außerdem der Torre del Oro (Goldturm) am Fluss Guadalquivir das Antlitz von Sevilla. Außer seiner besonderen Fassade bietet der Turm den Eintritt in das örtliche Seefahrts-Museum.


Selbstverständlich gibt es in Sevilla auch, wie in fast allen größeren Städten Spaniens, eine Stierkampfarena. Neben dem ovalen Amphitheater mit einem Fassungsvermögen von ungefähr 18.000 Zuschauern für die Austragung von Stierkämpfen befindet sich in der Arena ein Stierkampfmuseum, welches Kleidungsstücke, Trophäen und Fotos berühmter Toreros zeigt.

 

 

Die Stadt Sevilla in Andalusien

 

 

Neben den traditionellen Stierkämpfen ist Sevilla Geburtsort des typisch spanischen Tanzes Flamenco als auch Ursprungsort der Tapas. Die kleinen spanischen Spezialitäten sind sehr beliebt und können überall in den Lokalitäten der andalusischen Stadt genossen werden. Weitere wohlschmeckende Gerichte der Region sind bekanntermaßen Gazpacho (kalte Gemüsesuppe), Pescaito frito (in Olivenöl gebratener Fisch), Huevos a la Flamenca (Spiegelei in leicht scharfer Tomatensoße) sowie Cocido Andaluz (Gemüseeintopf mit Ragout vom Stierschwanz).


Wunderschöne und zugleich erholsame Spaziergänge sind im Parque de Maria Luisa zu empfehlen. Er gehört zu den beliebtesten Parkanlagen ganz Spaniens und vermittelt pure Romantik. Neben üppigen Beetanlagen und Teichen mit Seerosen schmücken verschiedene Skulpturen die Spazierwege.


Sevilla diente bereits oftmals als Kulisse für bekannte Kinofilme und lässt ferner Freunde der Oper voll auf ihre Kosten kommen. Eine große Auswahl berühmter Opern wie „Carmen“, „Barbier von Sevilla“ oder „Don Giovanni“ werden hier regelmäßig inszeniert und bieten somit ein unterhaltsames Abendprogramm für jedermann.

 

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